Verwaltung DNS-Sätze
Grundsätzliches:
Die Anlage von DNS-Sätze ist nur sinnvoll und möglich, für die über 1awww.com registrierten Domains!
Eine Domain verweist generell auf einen oder mehrere Nameserver. Diese Nameserver enthalten nun die Informationen, wie Ihre Domain oder Subdomains eintsprechenden den Servern zugeordnet werden sollen.
Eigener Nameserver (empfohlen erst ab 10 Domains):
Natürlich können Sie auch eigene Nameserver betreiben, diese sind jedoch mit zusätzlichen Kosten verbunden und daher empfehlen wir Ihnen für die Erst-Registration der ersten 10 Domains, die Nameserver von 1awww.com zu verwenden! Sollten Sie mehr als 10 Domains über 1awww.com registriert haben, so empfehlen wir die Beantragung eines eigenen Nameservers - das verursacht Ihnen nur geringe Gebühren - aber ein gewisser Verwaltungsaufwand ist notwendig und lohnt sich erst ab 10 Domains! Anderseits ist eine Umstellung der bereits von Ihnen erfolgreich registrierten Domains auf Ihren eigenen Nameserver jederzeit möglich!
Weltweite Spiegelung der Nameserver:
Alle Einträge, die Sie künftig über die DNS-Sätze verwalten, werden in Zeitintervallen weltweit upgedatet. Eine Änderung im DNS-Bereich bei Neuanlage, verbreitet sich sehr schnell, wogegen jedoch Updates viel länger benötigen.
Den Ablauf verstehen:
Nehmen wir an, daß Ihre Domain frisch registriert worden ist und Ihre DNS-Settings bereits erfolgreich im Nameserver von 1awww.com eingetragen wurden:
Als Beispiel hier zum Verständnis: Sie haben xyz.de für sich registriert und korrekt via DNS aufgeschaltet:
1. Ein Anwender gibt beispielsweise in Brasilien in den Internet-Explorer Ihre neue Domain ein (http://www.xyz.de)
2. Der Computer des Anwenders aus 1) prüft nun, ob in seinem internen Caching-Register, bereits diese Domain bekannt ist - diesmal vielleicht nein
3. Der Computer des Anwenders sendet die Domain-Anfrage www.xyz.de an einen, der ihm zugeteilten Nameserver (z.B. Nameserver der Telefon-Gesellschaft in Brasilien) und fragt an, ob diese Domain bekannt ist - diesmal vielleicht nein
4. Der Nameserver, dem der Kunde in unserem Beispiel in Brasilien zugeordnet ist von der Telefon-Gesellschaft in Brasilien stellt fest, daß es sich um eine DE-Domain handelt und ermittelt an der 1st-Level-Domain, die zugehörige Domain-Registrierungsstelle - in diesem Fall DENIC und führt eine Abfrage bei DENIC durch.
5. DENIC antwortet, diese Domain liegt auf den Nameservern von ns1.1awww.com bis ns3.1awww.com
6. Der Nameserver der Telefon-Gesellschaft in Brasilien versucht nun auf dem Nameserver 1 von 1awww.com die entsprechenden DNS-Einräge abzurufen - dies scheitert vielleicht aufgrund zu vieler Anfragen
7. Der Nameserver der Telefon-Gesellschaft in Brasilien versucht nun auf dem Nameserver 2 von 1awww.com die entsprechenden DNS-Einräge abzurufen - der Nameserver ist frei und antwortet korrekt mit den entsprechenden DNS-Sätzen
8. Der Nameserver der Telefon-Gesellschaft in Brasilien merkt sich nun alle DNS-Sätze und sorgt zu bestimmten Intervalzeiten, sich die veränderten Informationen aus einem der Nameserver von 1awww.com abzurufen!
9. Erneut prüft nun der Nameserver der Telefon-Gesellschaft in Brasilien, ob die Domain in Verknüpfung zu den DNS-Einträgen einer IP zugeordnet werden kann - und da die Domain nun einer korrekten IP zugeordnet werden konnte, sendet dieser diese IP an den Computer des Anwenders zurück.
10. Der Computer des Anwenders in Brasilien erhält nun zu der aufgerufenen Domain die dazugehörige IP und speichert diese im eigenen Computer-Cache!
11. Der Computer des Anwenders ruft nun die IP unter Angabe der Domain ab.
12. Der Server, auf dem der Webspace gespeichrt ist, wird durch die IP kontaktiert mit Angabe der Domain und prüft nun, ob diese Domain in dem Server vergeben ist vHost-Dateien - wenn ja
13. Der Server, der dem Webspace zugeordnet ist, sendet die abgerufene Seite an den Abrufenden!
Es läuft zwar so viel im Hintergrund ab - doch so einfach ist das Setting:
Eine DNS-Zone wird immer vergeben für eine Domain!
Eine DNS-Zone enthält diverse Zuordnungseinträge zu einer Domain!
So ist es z.B. möglich via Subdomains, die Domain auf verschiedene Server aufzuteilen, bsp:
hauptserver.IhreDomain.com --> Server 1: IP: aaa.bbb.ccc.dd1
nenbanserver.IhreDomain.com --> Server 2: IP: aaa.bbb.ccc.dd2
oder nur Ihr Mail-Verkehr soll an --> Server 3: IP: aaa2.bbb2.ccc2.dd3
Alles ist möglich! DNS-Einträge auf unsere von 1awww.com sind bis zu einem gewissen Volumen kostenfrei, Einträge zu Fremd-Servern kosten nur wenige Cents im Monat! Aber dennoch ist eine gute Planung von nur wenigen DNS-Einträgen immer sinnvoll!
Anlage einer DNS-Zone:
zur Anlage einer DNS-Zone --> hier mehr
