Domain verstehen

Domain-Auflösung einfach:

Eine Internet-Domain (übersetzt Herrschafts-Bereich), löst die Zuordnung auf einen oder mehrere zugeordnete Server oder Webspaces auf!

Beispiel:

IhreDomain.de wird z.B. auf dem Server 123.123.123.123 angezeigt!

Heute werden viele Domains auf einen Server aufgeschaltet, doch früher, konnte man folgendes austesten:

http://IhreDomain = http://[IP-Adresse des Zielrechners]

Domain-Auflösung technisch:

Jede Domain-Registrierungs-Behörde oder Organisation, die nach der Wahl Ihrer Domain, z.B. für Domains im Bereich von .de z.B. MeineDomain.de oder anderen, wie z.B. MeineDomain.com, ermöglicht die Angabe von 1-5 Nameservern! 

Die Nameserver lösen auf:

Sie dürfen nicht vergessen, daß Internet, ein global vor nur weniger als 20 Jahren, definiertes Netzwerk ist, daß sich stetig fort entwickelt hat und dennoch gelten die grundsätzlichen Bedingungen, die jedoch sich nur geringfügig aufweichen, ohne daß Kunden oder Sie als Anbieter Probleme bekommen!

Was sind Domain-Nameserver:

Domain-Nameserver speichern die von Ihnen gewollten Zuordnungen Ihrer Domains,die individuell sogar auf diverse Ziel-Rechner aufgeteilt werden kann. Die Eintragungen werden pro Domain als DNS-Zone und im einzelnen als DNS-Satz verwaltet!

Die einfachste Konfiguration wäre: MeineDomain.de ->alles in->IP:123.123.123.123

Das ist zwar möglich, aber jedoch verfügen die meisten Kunden nicht mehr über eigene teure Internet-Server, die vor einigen Jahren noch mehr als 200 Euro / Monat gekostet haben, sondern, über die Verbindung zu einem Shared-Webspace-Server!

Was sind globale Nameserver:

Nameserver sind weltweit vorhanden und lösen die Anfragen zwischen den Domains und Ihren Sub-Domains auf den jeweiligen Zielrechner auf und spiegeln automatisch, die eingetragenen Daten der Haupt-Nameserver Ihrer Domain!

Ihre Eintragungen auf einem Ihrer zugeordneten Domain, werden somit über mehrere Stunden, auf den Nameservern anderer Provider  oder anderer Länder, auch auf diesen entfernten Nameservern, den dort abrufenden Kunden zur Verfügung gestellt!

Pro Domain eine DNS-Zone:

Direkt in den Einstellungen der jeweiligen Domains, werden die Domains auf definierte Nameserver aufgeschaltet. Die DNS-Zonen, die jeweils pro Domain im Nameserver erstellt werden, werden die einzelnen Umleitungen in Form von DNS-Sätzen eingetragen.

Die DNS-Sätze regeln die Verweise:

Jeder DNS-Satz kann einen Teil Ihrer Domain auf einen anderen Server umleiten. In der Regel werden alle Domain-Aufrufe auf den gleichen Server geleitet und auf diesem dann unter Umständen z.B. in Subdomains unterteilt. Aber auch die Verteilung von Sub-Domains auf einen anderen Server sind möglich, aber z.B. auch die Verteilung von Mail-Post auf einen separaten Mail-Server ist z.B. möglich. 

Zeitverzögerung der Änderungen im weltweiten Internet:

Die Einträge in den Nameservern, also der DNS-Zonen mit ihren DNS-Sätzen, werden im weltweiten Internet auf andere Nameserver zeitverzögert upgedatet, zwischen wenigen Minuten und max. 24 Stunden, selten auch bis zu 48 Stunden, je nach dem, welcher Nameserver, wo steht.

Wie kommt der Kunde von Ihrer Domain auf den eingerichteten Webspace?

Gehen wir davon aus, daß alle Settings von Ihnen korrekt erfolgt sind und die Änderungen über 2 Stunden alt sind und Ihr Webspace-Server sich in Deutschland befindet und Sie eine .com - Domain registriert haben, hier als Beispiel die Domain BeispielDomain.com. 

Wir gehen hier im Beispiel davon aus, daß ein Kunde aus Spanien, Ihre Domain über den Internet-Explorer aufgerufen hat (Bsp: http://www.BeispielDomain.com).

Der Internet-Explorer prüft zuerst, ob im internen Nameserver (Cache) des Computers, diese Domain bereits bekannt ist oder nicht, ist die Domain bekannt, gibt dieser Cache die bekannte IP des Servers, auf dem der Webspace läuft, bekannt.

Anmerkung: Wurde von Ihnen eine Änderung in den DNS-Sätzen durchgeführt und Sie haben zuvor auf dieser Domain gesurft / geprüft, werden Sie garantiert aufgrund der alten Einstellungen ggf. falsch umgeleitet, weil Ihr Computer sich die Weiterleitung (IP-Adresse) aus dem Cache, dem internen Nameserver des eigenen Computers holt! Um das zurück zu setzen, entweder den Computer neu starten oder Start - Ausführen Kommando: cmd.exe - Black-Box - Eingabe Befehl: ipconfig /flushdns - Fenster mit exit verlassen - Internet-Explorer schließen und neu öffnen und erneut probieren!

Gehen wir nun davon aus, der Kunde in Spanien hat nicht zuvor, Ihre Domain aufgerufen oder vielleicht vor 1 Tag, dann fragt der Computer auf den eingestellten Nameservern (DNS-Einträge bei der Netzwerkkarte, ggf. über DHCP vom Internet erhalten), des Internet-Zugangsproviders, z.B. der spanischen Internet-Gesellschaft, bei dem der Kunde seinen Internet-Zugang hat, die Domain ab. 

Ihre Domain ist beispielsweise auf dem Nameserver des spanischen Internet-Zugangsproviders noch nicht bekannt und dieser zerlegt nun Ihre Domain und ermittelt die First-Level-Domain, also com. Anschließend erfragt der Nameserver des Internet-Zugangsproviders den Nameserver für Ihre Beispiel-Domain, bei der Registrierungs-Stelle für .com Domains ab. Bei Ihrer Domain ist hinterlegt, welche Nameserver Ihre DNS-Einstellungen speichert.

Nachdem nun dem Nameserver der spanischen Internet-Gesellschaft der zugehörige Nameserver Ihrer Domain bekannt geworden ist, fragt nun diese Nameserver direkt die DNS-Sätze ab, die auf Ihrem Nameserver, die bei der Domain hinterlegt sind, ab und der Nameserver des spanischen Internet-Zugangs-Providers speichert diese Sätze ab, für die jetzige Abfrage und spätere Abfragen anderer Kunden in seinem Nameserver ab. Der Nameserver übermittelt die aus den DNS-Sätzen und dem übermittelten Domain-Aufruf zugehörige IP an den Computer.

Der Internet-Explorer hat nun die IP des Webspaces, der zu der Domain gehört, erhalten und sendet eine Anfrage an den Server der entsprechenden IP, mit Angabe des Domain-Aufrufes, der ja nicht nur aus der Domain bestehen kann, sondern auch erweitert, z.B. Subdomains, oder Seiten - Aufrufe. 

Der Server, wo Ihr Webspace läuft, verwaltet unter Umständen viele Domains von verschiedenen Kunden. Er enthält ebenfalls einen abgespeckten Nameserver, der nur die Domains und Subdomains enthält, die auf ihm laufen. Dies erfolgt intern, z.B. beim Apache-Webserver über httpd-conf - Einstellungen. Der Server erkennt nun, daß die aufgerufene Domain, zu Ihrem Webspace gehört und holt die auf diesem Webspace hinterlegte Seite und gibt diese dann an den Kunden-Computer Ihres Kunden in Spanien aus. Diesem wird nun die Internet-Seite angezeigt.

Ruft dieser Kunde nun weitere Seiten ab, kennt bereits der Computer des Kunden die IP Ihrer Domain. Wurde der Computer zwischenzeitlich neu gestartet, kennt bei einer erneuten Abfrage, der Nameserver des Internet-Zugangs-Provider des Kunden, bereits die Domain und die zugehörige IP.

Domain-Verwaltung im Webspace-Server:

Je nachdem, wie der Server, auf dem der Webspace läuft, verwaltet wird, sind auch hier noch die entsprechenden Domain-Einträge zu setzen, da der Server auch wissen muß, aus welchem Webspace und Subverzeichnis, die entsprechenden Seiten zum jeweiligen Domain-Abruf, zu holen sind! Ansonsten gibt der Server Fehlermeldungen aus, wie Seite nicht gefunden, Domain existiert nicht oder ähnliches! Oftmals können Sie die Feineinstellungen über das Administrations-Interface, Ihres Webspaces durchführen!

Pro Domain eine DNS-Zone


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